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thank you__ mike hausenblas // for this beautiful article

Was einfach aussieht, muss nicht einfach sein. Bis zu 7000 Hammerschläge und 70 Mal Heißmachen sind notwendig, um eines der zauberhaften Metallgefäße zu fertigen, die derzeit in der Ausstellung "7000 blows" in der Wiener Galerie Rauminhalt zu sehen sind. Entworfen wurden die circa 20 kleineren Objektgruppen, allesamt limitierte Editionen, von den Gestaltern Nadja Zerunian und Peter Weisz. Die handgetriebenen Metallgefäße aus Silber, Kupfer und Messing, die jeweils mit Vintage-Teilen kombiniert und in kleinen Objektlandschaften präsentiert werden, finden ihren Ursprung in einem Kupferschmiedehandwerk, das von der Romafamilie Caldarai seit Jahrhunderten in Transsilvanien ausgeübt wird. Über ein Jahr lang verbrachten Zerunian und Weisz eine Woche pro Monat bei den Caldarai, arbeiteten vor Ort mit gut 100 Handwerkern vom Besenmacher bis zum Korbflechter an einer Formensprache und baldowerten Möglichkeiten aus, wie man diese archaischen und doch zeitlosen Handwerksformen in eine Zukunft führen könnte. "Unsere Herausforderung ist es, mehr Bewusstsein für altes Handwerk zu schaffen. Dazu gehört auch zu zeigen, dass Objekte, die auf eine derart traditionsreiche Art hergestellt werden, definitiv ihren Platz in der heutigen Designwelt verdient haben", schildert Nadja Zerunian ihre Motivation für das Projekt und die soeben eröffnete Ausstellung. Diese zeigt schimmernd, dass sich die vielen Kilometer und die Arbeit definitiv rentiert haben, denn so ein Behältnis will man einfach nur haben. - derstandard.at/2000023681617/Der-Hammer

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